Neue Köche, ein bewährtes Rezept!

Die Idee, einen Lauf über einen vertikalen Kilometer vor den Toren Dornbirns zu veranstalten, entstand bei einer Wanderung auf den Staufen. Mit einem Email im Jahr 2009 „erster inoffizieller Staufenlauf min. 3 bis max. 30 Teilnehmer“ fing alles an.
Die max. Teilnehmerzahl wurde aufgrund des regen Interesses jedes Jahr erhöht. Geblieben ist jedoch die Vision, Teilnehmer anzusprechen, die neben dem Siegen, Aufstellen von persönlichen Rekorden oder nur bezwingen der 1.000 Höhenmeter, ein Herz für die gute Sache haben.
Inzwischen ist der Staufenlauf ein Fixpunkt im sportlichen Kalender Dornbirns und der Vorarlberger Läuferszene.
Nach 10 Jahren und über EUR 100.000,- an erreichter Unterstützung für bedürftige Kinder in Vorarlberg entschied das OK-Team rund um Bruno Greber, den inzwischen legendären Staufenlauf in neue Hände zu legen.
Mit Freude und Engagement nehmen sich nun der RV Dornbirn 1886 und die Alpenvereinsjugend Dornbirn diesem Event an und versuchen, in die großen Fußstapfen Grebers zu treten und den Erfolg des Staufenlaufs fortzuführen.

Idee2

Die drei bedeutenden Säulen, die Bruno Greber einst für den Staufenlauf festgelegt hatte, stehen außer Frage für die neuen Organisatoren:
  1. Die Vision, sportliche und soziale Ambitionen in einem Event zu vereinen, steht im Vordergrund. Auch künftig soll der Staufenlauf ausschließlich durch Sponsoren, Gönner und Partner sowie tausende Helferstunden ermöglicht werden und der Reinerlös – hauptsächlich aus der großen Benefiz-Tombola im Rahmen der Finisher-Party – wird vorrangig einem regionalen sozialen Zweck zukommen.
  2. Die Veranstaltung wird auch weiterhin ohne Startgeld abgehalten. Dies wird durch die großartige Unterstützung der Stadt Dornbirn, der Sponsoren und Partner, sowie zahlreicher Helfer ermöglicht.
  3. Der Intervallstart, bei dem nach angestrebter Laufzeit die Startnummern vergeben werden, wird ebenso fortgesetzt. Die etwas Gemütlicheren starten früher, so dass sie den Zieleinlauf der Spitzenathleten am Gipfel hautnah miterleben können. Neu ist jedoch, dass die ambitionierten LäuferInnen in Gruppen zu zehnt, und die Spitzen Läuferinnen in Gruppen zu fünft starten werden. Dies soll den Wettbewerb aber auch die Spannung für Teilnehmer und Zuschauer erhöhen.

Laufen für die Jugend

Wie in den letzten zehn Jahren steht der Staufenlauf auch weiterhin unter dem Zeichen des sozialen Zwecks und der gesellschaftlichen Verantwortung. Auch künftig wird der Reinerlös des Staufenlaufs vollumfänglich der Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen zukommen.
Mit der Hälfte des Erlöses, der sich aus Sponsorengeldern, Einnahmen aus der Tombola und Spenden zusammensetzt, wird ein Patenkind mit notwendigen besonderen Bedürfnissen oder eine Organisation für Jugendliche, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind, untersützt.
Die andere Hälfte des „Gewinns“ wird in die Jugendarbeit der veranstaltenden Vereine fließen. Der Alpenverein sowie der RV Dornbirn legen größte Aufmerksamkeit auf ihre Kinder- und Jugendarbeit, sowohl aus sportlicher Sicht als auch unter sozialen Perspektiven eines aktiven Vereinslebens.
Beide Vereine betreuen mit ihren ehrenamtlichen Helfern und Trainern weit über hundert sportliche, naturverbundene Kinder und Jugendliche. Sie werden in den entsprechenden Bereichen trainiert, geschult und unterstützt. Der Erfolg dieser bedeutsamen Arbeit zeigt sich auch im starken Zulauf von Jahr zu Jahr.
Daher ist es wichtig, die Rahmenbedingungen für die wichtige Jugendarbeit auch zukünftig sicherstellen und das Angebot ausbauen zu können.